Eine Atmungsmeditation

Für manch Einen, der in die Nähe Gottes eingeweiht worden ist, kommt die Frage: Und wie geht es nun weiter?

Du hast auch einige Meditationsarten gezeigt bekommen und jetzt geht es darum, dass Du einen stillen Ort findest. Einen Ort, wo Du für eine viertel oder halbe Stunde störungsfrei sitzen kannst. In einer für Dich bequemen Haltung, so dass auch deine eigenen Muskeln und Nerven während deiner Meditation sich nicht melden.

Selbst fange ich meistens so an:

Ich mache eine kurze, aber tiefe Einatmung, drücke dann meine Hand auf meinen Bauch und atme soviel ich kann aus, damit ich im weiteren sehr tief einatmen kann.

Die Atmung fängt beim Sonnengeflecht an, sie geht wie ein Lichtbündel empor, erreicht mein Herz und dann steigt der Atem noch immer wie ein Lichtbündel weiter durch meinen Kopf hindurch bis zu meiner Fontanella am Scheiteldach auf, dem Kronenchakra, wo wir eine Art Antenne haben, wie man sie auf vielen Buddha-Statuen sehen kann. Die Spitze der Antenne strahlt Licht aus.

Von dieser Antenne-Spitze atme ich dann aus; Auch meine Ausatmung sehe ich wie ein Lichtbündel vor sich gehen. Erst, wie in einem Blitz, direkt in meine linke Handfläche, die nach oben geöffnet auf meinem Knie ruht. So liegt meine offene Hand für das Empfangen bereit. Dann fühle ich, wie meine Ausatmung wie ein Lichtstrahl weiter durch meinen linken Arm bis Herzhöhe aufsteigt. Da lasse ich sie mein Herz kreuzen und in meinen rechten Oberarm rübergehen um zur rechten Hand zu fliessen.

Meine rechte hand kann ich offen nach vorne halten um zu segnen, oder eben dort auf meinen Körper legen wo er Pflege oder Aufmerksamkeit nötig hat. Wie wir beim Einatmen empfangen, so schenken wir in der Ausatmung.

Der Atem bildet also ein Kreuz im Herzen. Auf manchen Bildern von Christus sieht man sein Herz auch wie eine Flamme, ein Feuer, wie die strahlende Sonne selbst.

Wer ein bißchen länge meditiert, wird erfahren, wie unserer Atem, auf einmal, gleichzeitug durch unseren ganzen Körper fließt und Wärme, Heilung, Licht bringt.

Es ist dieses Licht von Christus-Ananda, das uns befähigt, zu geben. Und je mehr wir mit der Ausatmung geben, desto mehr Licht wir in uns spüren und fühlen, welches wir wieder weitergeben können an allen, zu denen wir es uns zu geben wünschen. Das Wort hat so unendlich viel Kraft und Macht!

Es grüßt euch herzlichst

Maya