Nur kurz habe ich, vor etwa 2 Jahren, den Kristallkörper gesehen, so ist es mir später klargeworden. Ich saß schräg gegenüber von Maya, sie sagte etwas und plötzlich zeigte sich in ihrem Herzbereich eine sanft glänzende, bläulich-weiße Hülle, so würde ich es beschreiben. Auch im Innern war alles bläulich-weiß, wie ein Gegenstand aus durchsichtigem Glas. Ruhiges Licht war einfach da. Danach habe ich dies mehrmals bei Maya wahrgenommen. Es macht mir Freude, jetzt darüber zu schreiben.

Der Kristallkörper ist ein Phänomen, das namentlich in Tibet bekannt und beschrieben worden ist. Weil der Kristallkörper sowohl das (unsichtbare) von außen kommende Licht, wie auch das eigene innere Licht widerspiegelt, wie ein Prisma, wird auch von dem ‚Regenbogenkörper’ gesprochen. Er ist Zeichen eines weiten Lichtbewusstsein, das in Liebe getränkt ist.

Der Kristallkörper entsteht von selbst, aus Licht, das sich im Menschen Raum verschafft. Die Entwicklung eines Kristallkörpers geht vorsichtig und behutsam vor sich, doch von der eigenen Person verlangt sie einiges: Es gibt keinen Raum mehr für Negativität, dafür wahrst Du eine positive Liebe zu anderen wie natürlich auch zu Dir selbst.

Mit dem Kristallkörper wird dem Licht in einem Menschen eine feste Bleibe gewährt, vorübergehende ‚Lichteinfälle’ werden zu einem ständigen, sicheren Zustand der Erleuchtung – der Erleuchtungsgeist kann dauerhaft einziehen. Der Prisma-Körper fördert sowohl die physische, wie auch die psychische Gesundheit; eine innere Stabilität entsteht, und mit so viel Licht im Innern gibt es auch so viel Lebensfreude. Dies alles habe ich aus der Nähe bei Maya erleben dürfen.

Im Seminar geht es darum, das helle Bewusstsein zu erreichen und dadurch die Lichtaufnahme zu steigern und sich des eigenen Lichts gewahr zu werden.